Pressestimmen zur Holm-Trilogie

(Auswahl)

                                                                     

Hamburger Morgenpost

 

"Eine der komischsten Figuren der neuen deutschen Literatur."

 

Der Tagesspiegel

 

"37 ist die verschrobene Type und der fantastische Held in Matthias Keidtels Buch...Dass der Roman (...) nun in einer Taschenbuchausgabe vorliegt, ist ein Glücksfall. Denn wer Holm bisher nicht kannte, hat amüsante Lesestunden verpasst. (...) Einmal mehr zeigt sich...die scharfe Beobachtungsgabe des Autors und seine Kunst, jeden Satz auf den Punkt zu kombinieren. Fein gedrechselt kommen die Passagen daher, und doch wirkt alles leichtfüßig, bunt und witzig. (...)

Und nach 352 Seiten soll der Spaß wirklich zu Ende sein? Keine Bange. der Autor schreibt bereits weiter, denn Holm ist nur der Anfang einer in Aussicht gestellten 'Trilogie des modernen Mannes'".

 

DIE ZEIT

 

"Keidtel weidet sich an der Zwanghaftigkeit, am Monomanischen, am emotional Zurückgebliebenen dieses Holm, eines Enddreißigers, der zwar studiert hat, aber nicht weiß, was ein Gin Tonic ist; der seine feste Ordnung braucht, der Mineralwasser trinkt und an der Peripherie Berlins und des Lebens wohnt, bis ihn die Tante von der Couch vertreibt und raus in die Welt, die voller 'Krachmusik' ist und unangenehm sinnlicher Verwirrungen. Was sich da als Zerrbild anbietet (...) ist der ironisch maskierte Wunsch, von der sexuellen Revolution und vor allem von der sexualisierten Wirklich- und Weiblichkeit verschont zu bleiben."

 

SAT.I  Buchtipp

 

"Dieses Absurde im Alltäglichen zu finden (...), das ist die große Leistung von Matthias Keidtel, und Holm gleicht in diesen Situationen irgendwie Loriots Müller-Lüdenscheidt."


 

Deutschlandradio (Rainer Moritz über "Das Leben geht weiter")

 

"Ein Unterhaltungsroman der besten Güte."

 

 

Berliner Morgenpost

 

"Wenn ein Mann wie Holm auch noch überzeugter West-Berliner ist, im KaDeWe einkauft und Frauen ins Asado-Steak-Haus ausführt, dann wird diese Figur endgültig zu einem Gegenentwurf des Ost-Berlin-Roman-Personals: ein Mann, der dem Zeitgeist entschieden die Zunge rausstreckt. Dass Herr Holm bis in die letzte Textilfaser 'retro' ist, ist eine der besten Pointen dieses Buches. (...) Was das Buch endgültig lesenswert macht, sind der lakonische Tonfall und der sprühende Witz des Autors."

 

die tageszeitung (taz)

 

"Mit jedem neuen Handlungsfaden tut sich ein neuer Abgrund des Protagonisten auf.

Das kann man als Absurdität des Lebens bezeichnen. Und die ist bei Keidtel...auch komisch...wenn man ahnt, dass Holms Wirkung auf seine Mitmenschen passabel ist, während innerlich gerade mal wieder alles in ihm zusammenstürzt."

 

ARTE (TV)

 

"Der ewige Muttersohn, die Generation Praktikum, die Unfähigkeit Sexualität zu leben...der deutsche Schriftsteller Matthias Keidtel, 1967 in Itzehoe geboren und dann im Ausland aufgewachsen, hat sich in seinem neuen Roman EIN MANN WIE HOLM genau dieser Katastrophen angenommen, auf tragikkomische Art. (...) Eine gelungene Humoreske!"

 

FÜR SIE

 

"Holm könnte Loriot entsprungen sein: Unglaublich komisch."

 

DIE WELT

 

"Keidtel erzählt Herrn Holms Projekt des Einlebens. Holm sucht nach einer Neuinterpretation seiner Persönlichkeit. Und eine Frau. Fündig wird er in der Herrnkonfektionsabteilung des KaDeWe. (...) Wie grotesk sich Menschen in Liebesangelegenheiten verhalten - auch davon handelt dieses Buch. Elegant erzählt Matthias Keidtel aus einem überkompliziertem Großstadt-Leben, in dem jeder Supermarkt-Besuch zu einem Abenteuer wird."

 

Galore

 

"Der Autor spielt intensiv auf der Klischeeklaviatur, doch Holm wird niemals zur Witzfigur. Er bleibt ein plausibler Charakter, der in seiner pubertären Egozentrik, seiner unpolitischen Verweigerungshaltung und seinem gestörten Verhältnis zum Körperlichen bei aller Komik ein treffenderes Portrait des modernen Mannes ist, als vielen lieb sein kann."

 

Prinz

 

"Matthias Keidtel ist mit seinem Roman und dem Auftakt seiner "Trilogie

des modernen Mannes" etwas Seltenes gelungen: eine deutsche Humoreske. ...

Der Mix aus spröder Schilderung, Absurdem im Alltag und fieser Ironie garantiert spontane Lachanfälle. "

 

Neue Westfälische

 

"Allein die Lektüre der Vorbereitung zum ersten Date strapaziert erheblich die Lachmuskeln. Geschickt meidet Keidtel dabei die klassischen Schenkelklopfer und baut auf slowburner, die erst allmählich ihre komische Wirkung entfalten. Der Autor hat mit Holm einen formidablen Helden geschaffen. (...). Männer wie Holm gibt es viel zu wenige in der deutschen Literatur. Gut, dass Keidtel diese Figur als 'Trilogie des modernen Mannes' angelegt hat. Das sind drei Gründe, sich zu freuen."

 


 

MDR Sputnik

 

"Für Fans von Absurditäten der obersten Güte."

 

Titel Magazin

 

"Wenn es ein deutscher Autor schafft, einen wirklich komischen Roman zu schreiben, dann ist das in diesen Tagen eine Meldung wert - es kommt nicht allzu häufig vor. Stattdessen wartet ganz Deutschland immer noch fieberhaft auf seinen 'Deutschen Roman', der ihm endlich erklärt, wie es zu dieser Misere kommen konnte, die wir unter dem Namen 'Große Koalition' kennen, und ganze Heerscharen von Schriftstellern arbeiten sich an dieser Aufgabe ab, ohne Aussicht auf Erfolg.

Denn wer braucht schon den ganz großen Roman, wenn ein einzelner kleiner einen so glücklich machen kann. (...) ... die Szene der ersten gemeinsamen Nacht zum Beispiel ist in ihrer Hilflosigkeit von so hintergründiger Komik, dass der Eindruck entsteht, Keidtel habe in der Virtuosität, mit der er die Abgründe des modernen Menschen schildert, bereits Loriotsche Größe erreicht."

 

tip  (Berlin-Magazin)

 

"Autor Keidtel gelingt es überzeugend, die seelischen Verwirrungen des weltfremden Neurotikers ebenso humorvoll wie plausibel darzustellen. (...). Eine hoffnungslose, dennoch überaus vergnügliche Groteske auf den modernen Mann, ein Woody Allen aus der Gropiusstadt."

 

Literaturkritik

 

"Ein Mann wie Holm« ist die kuriose Skizze eines sympathisch-schrägen Spießers, der sein Dasein und vor allem den Umgang mit dem anderen Geschlecht als Erkundung eines unwirtlichen Planeten erlebt. Das Buch ist skurril, amüsant und unterhält die Lachmuskulatur."

 

dpa

 

"Keidtel nimmt aus einer ironisierenden Perspektive die Details und Absurditäten im täglichen Einerlei seines Helden in den Blick. Mit Humor schildert er dessen verklemmt-skurrile Alltagsgeschichten, in denen sich «das Verlorensein des modernen Mannes» widerspiegelt. Ohne zwanghafte Pointenklauberei umschifft der Autor dabei die Klippen, an denen gewollt «witzige» Bücher oft scheitern. Mal nachdenklich, meist amüsant sind die Versuche des tragikomischen Protagonisten, ein wenig Talent fürs Leben zu entwickeln."

  

Radio Fritz (RBB)

 

"Wer mit Mitte 30 weder eine eigene Wohnung, noch Partner, noch Job oder irgendwie das Gefühl hat, hier läuft was schief - der braucht möglicherweise ein Buch. Dieses Buch heißt 'Ein Mann wie Holm'... Denkt mal an Mr. Bean. Und jetzt denkt mal an Elling aus dem gleichnamigen Film. Jetzt mischt die beiden Figuren und schon seid ihr ziemlich dicht an diesem Mann namens Holm dran. (...) Matthias Keidtel beginnt hier ein großartiges Projekt. 'Holm' ist nämlich sein erster Teil in der 'Trilogie des modernen Mannes' - nicht auszumalen, was ... er sich für Part 2 aussuchen wird. Hoffentlich wieder einen total liebenswerten Antihelden wie den Holm."

 

MAX

 

"Holm ist einer, der seine verschrobene Weltsicht zum Maßstab aller Dinge macht, der seine Neurosen und Verhaltensauffälligkeiten kultiviert, und für den Toleranz nach Tollhaus klingt. (...) Schon allein die Episode, wie Holm das erste Date seines Lebens vorbereitet, lohnt die Lektüre des Buches.  (...) Der Autor hat mit Holm einen liebenswerten Helden erschaffen, dem man bei der Bewältigung seines Lebens mit amüsiertem Wohlwollen zuschaut."

  

Eckhard Henscheid

 

"Lese das Buch mit Vergnügen und Gewinn. Bei mir, wie bei ihm, gibt es im Roman auch mal eine entfernt verwandte Zahnarzt-Szene, allerdings kriegt mein Held keine flotte Ärtzin ab. Leiderleider."

 

Frank Schulz

 

"Amüsiere mich in den raren freien Abendstunden gerade prächtig mit einem Mann wie Holm! Die letzte Lektüre, bei der ich derart häufig gackern mußte, ist schon lange her. (...) Insgesamt ein schönes, komisches und tiefgründiges Buch."

 

Stader Tageblatt

 

"Ein Mann wie Holm" von Matthias Keidtel ist die komische Beschreibung eines Mannes, der sich partout nicht wie ein normaler Mensch benehmen kann, weil er die Welt auf das Absurdeste hinterfragt. Die Fragen sind: Ist es Liebe? Wenn ja, woran erkennt man das? Und was ist zu tun, wenn man am Ziel angelangt ist, aber statistisch gesehen noch mehr als 40 Jahre vor einem liegen?
Da kann man nur noch sagen: sehr humorvoll und lesenswert."

 

Maxim

 

"Ein Großstadtroman mit einem kleinkarierten Helden, dem seine aufregendsten Erlebnisse an der Fleischtheke des KaDeWe widerfahren, bis er die Herrenmodeverkäuferin Ulrike kennen lernt. Dann wird alles tragisch - oder noch viel mehr: komisch. Je nachdem, wie sehr sich der Leser mit Holm identifiziert."

  

Am Erker - Zeitschrift für Literatur

 

"Erschütternd, entlarvend, ehrlich."